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Genossenschaft

Internationales Jahr der Genossenschaften 2012

Internationales Jahr der Genossenschaften 2012

Wir wirtschaften nachhaltig und handeln sozial verantwortlich

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt, um die internationale Gemeinschaft daran zu erinnern, dass Ge­nos­sen­schaften es möglich machen, zugleich nachhaltig zu wirtschaften und sozial verantwortlich zu handeln.

Auch für die Wohnungsgenossenschaften, die schon seit vielen Jahren gemeinsam unter dem Bau­klötz­chen­logo für den genossenschaftlichen Ge­danken werben, ist dieses internationale Jahr ein guter Anlass auf ihre wichtige Rolle verstärkt aufmerksam zu machen. Das inter­natio­nale Jahr gibt es bereits seit 1957. Dabei waren unter anderem Bildung, Buch, Ozean, Wälder und nun eben die Genossenschaften.

Genossenschaften in Deutschland: Bedeutende Wirtschaftskraft

Die genossenschaftliche Gruppe vereint mit ihren 20 Millionen Mitgliedern fast eine Viertel der deutschen Bevölkerung. Mehr als 800.000 Menschen arbeiten in der Genossenschaftsorganisation. Die rund 7500 Genossenschaften – darunter rund 2000 Wohnungsgenossenschaften, 1000 Volksbanken und Raiffeisenbanken, 2600 landwirtschaftliche und 1600 gewerbliche Waren- und Dienst­leistungs­ge­nossenschaften sowie 200 Konsumgenossenschaften – sind eine treibende Kraft in Wirtschaft und Gesellschaft. Und das nicht nur in den traditionellen Branchen. Seit einigen Jahren ist die genossenschaftliche Rechtsform auch in verschiedenen neuen Bereichen entdeckt worden. Allein in den vergangenen drei Jahren sind über 600 Genossenschaften gegründet worden.

Stabilitätsfaktor Genossenschaften

Bei einer Genossenschaft werden die unternehmerischen Entscheidungen nicht unter Renditevorgaben, sondern mit Blick auf die optimale Leistungserstellung für die Mitglieder getroffen. Dies führt zu seriösen und nachhaltigen Geschäfts­modellen, erläutert Axel Gedaschko, Präsident des GdW (Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.).

Diese Stabilität ist vor allem auch für die Mitglieder von Wohnungs­bau­genos­senschaften von großer Bedeutung. „Gutes und sicheres Wohnen wird gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit immer wichtiger“, so Axel Gedaschko weiter. Mit ihren rund 2,2 Millionen Wohnungen, das sind 10 % des Miet­wohnungs­bestandes in Deutschland – sichern die Wohnungsgenossenschaften für mehr als fünf Millionen Menschen bezahlbares und gutes Wohnen und entwickeln Städte und Quartiere. „So wie die anderen Sparten der Genossenschaften handeln auch die Wohnungsgenossenschaften sozial verantwortlich, repräsentieren bürger­schaft­liches Engagement und rationale Betriebswirtschaft. Sie bieten ihren Mitgliedern weit mehr als nur ein Dach über dem Kopf. Wohnungs­ge­nossen­schaften setzen sich beispielsweise für die Wohn- und Lebensqualität von älteren Menschen, aber auch von jungen Mitgliedern und Familie ein“, sagt Gedaschko.

Aber wir machen uns auch für den Klimaschutz stark. Seit 1990 haben die Wohnungsbaugenossenschaften die meisten ihrer Wohnungen energetisch voll- bzw. teilmodernisiert. So können sie ihre Mitglieder langfristig sicher versorgen und den Heizkostenanstieg bremsen.

Am 11. Mai 2012 präsentieren sich die Wohnungsbaugenossenschaften Rheinland Westfalen im Landtag NRW in Düsseldorf. – Auch einzelne Genossenschaften werden dieses Jahr nutzen um sich mit verschiedenen Aktionen der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Flexibilität des Wohnungsangebotes, aber innere Stabilität wahren. Das ist die Genossenschaftsidee Heute!

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